Wie lange warte ich schon darauf, dass RSS Feeds in die Homepage der Bibliothek eingebunden werden? Da das Web Content Management System (CMS) von einer Webdesign Firma kommt, möchte die sich das natürlich ordentlich bezahlen lassen. Dabei wissen wir doch alle, dass es längst kostenlose Software gibt mit der man Newsfeeds selbst erstellen kann. Aus lizenzrechtlichen Gründen darf aber nur die Webdesign Firma etwas am CMS verändern.
Inspiriert durch den Bibliothekartag habe ich daher Accounts bei Facebook und Twitter für die Bibliothek der Hertie School of Governance angelegt. Endlich kann ich neue Technologien anwenden ohne die IT-Abteilung um Hilfe bei der Implementierung oder um Erlaubnis bitten zu müssen. Die Arbeit mit diesen Tools ist erstaunlich einfach – und macht Spaß!
Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass unsere Nutzer eben NICHT täglich – wenn überhaupt – auf unsere Website gehen, um sich über neuste Entwicklungen und Angebote wie Bibliotheksführungen, Testzugänge, neue Informationsressourcen oder veränderte Öffnungszeiten zu informieren, habe ich beschlossen die informellen Informations- und Kommunikationskanäle unserer Studierenden für die Bibliothek zu nutzen. Und siehe da, täglich wächst die Zahl der HSoG Library “Fans” auf der Facebook Seite, darunter Studierende und ein Professor (!) der HSoG sowie ”bibliothekarisches Fachpublikum”. Im Twitter-Account geht es noch recht ruhig zu, muss sich wohl erst unter den Nutzern rumsprechen
Weitere Erfahrungsberichte meinerseits werden folgen, auf Ihre bin ich schon jetzt gespannt! [mj]
Einsortiert unter:Öffentlichkeitsarbeit, Praxis, Benutzungsdienst, Web 2.0
