Vorläufer heutiger E-Books sind bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg (“Memex”), dann wieder ab 1968 (“Dynabook”) bekannt, finden jedoch erst circa 1990 den Zugang zum kommerziellen Markt. Grundsätzlich versteht man darunter die elektronische Kopie eines gedruckten Werkes oder ein genuin elektronisch verfasstes Produkt, das bisher von Verlagen auf eigener Plattform angeboten wird. Bei Vertretern der Wissenschaftsdisziplinen Technik, Naturwissenschaften und Medizin längst etabliert und akzeptiert, finden E-Books erst seit wenigen Monaten Zugang zur deutschen Jurisprudenz und kennzeichnen somit eine durch die Verlagshäuser eingeleitete Trendwende im Publikationsverhalten.
Der renommierte Berliner Verlag “Walter de Gruyter” bietet uns nun eine “E-Book-Collection” mit circa 75 Titeln im Volltext an. Es handelt sich um juristische, deutsch- und englischsprachige Monographien, Lehrbücher, Festschriften und Yearbooks. Der Provider ermöglicht uns im Zeitraum vom 01.06.2009 bis 30.06.2009 einen kostenfreien Probelauf. Die möglicherweise nachfolgende Lizensierung des Gesamtpaketes würde uns (im Alleingang) circa 10.000 € kosten.
Gibt es in der AG zufällig noch weitere Bibliotheken, die gleichfalls die Lizensierung dieses Angebotes – teilweise oder komplett – beabsichtigen? Besteht Interesse am Versuch der Gründung eines Mini-Konsortiums?
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