AG Bibliotheken privater Hochschulen

im Deutschen Bibliotheksverband (dbv)

Englisch für Hochschulangehörige – Selbstlernmaterialien von der Internat. DAAD Akademie

Im Rahmen des Kursprogramms der Internationalen DAAD-Akademie (iDA) gehören die Englischkurse für Hochschulangehörige seit Jahren zu den Selbstläufern. Die begleitenden Kursmaterialen werden seit einiger Zeit als Selbstlernunterlagen zum Download zur Verfügung gestellt.

Selbstlernmaterialien Englisch für HS-Angehörige

Unter

http://www.daad-akademie.de/service-und-downloads/de/32530-sonstige-services/

stehen die ersten beiden Kapitel samt eines Glossars mit derzeit insgesamt 144 Seiten zur Verfügung:

1. Englisch für Studiensekretariate

2. Englisch für Personalreferate

Weitere Kapitel sollen in Kürze folgen. Leider beinhaltet dieser ansonsten gute Ansatz einen Wermutstropfen: auch wenn Bibliotheken in der Regel gerne als Teil der Hochschulverwaltung gesehen werden, lassen die Untelagen des iDA ein Kapitel „Englisch für Bibliotheksmitarbeiter“ vermissen.

An dieser Stelle hilft sich der bibliothekarische Berufsstand allerdings wie üblich selbst, im Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken finden sich Materialsammlungen zu einer Vielzahl in Bibliotheken gebräuchlicher Sprachen, darunter auch Englisch.

Als praktische Ergänzung zu den Materialien des iAD – wenngleich auch nicht ganz so detailiert ausgearbeitet wird der genannte Selbstlernkurs – findet sich dort bspw. der Bibliothekssprachführer Deutsch – Englisch von Katrin Sauermann.

Uwe Böttcher

Einsortiert unter:Aus- und Weiterbildung, Fachsprache, Praxis

Herbst-Workshop des Netzwerks Informationskompetenz Berlin/Brandenburg zum Thema Lernen 2.0

Welche Web 2.0 Tools eignen sich zur Vermittlung von Informationskompetenz und wie können diese Anwendungen sinnvoll in Bibliotheksangebote eingebunden werden? Welche methodisch/didaktischen Regeln und Überlegungen gelten bei der Konzeption von E-Learning-Angeboten und inwiefern gibt es dabei Unterschiede zu reinen Präsenzveranstaltungen?

Termin: 7.11.2011 (Mittagspause ca. 13 -14 Uhr)
Uhrzeit: 10 – 17 Uhr
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Haus Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin
Ausstellungsraum, EG

Teilnahmegebühren: 20 EUR (bitte bei Beginn der Veranstaltung in bar entrichten)

Anmeldungen bitte bis zum 21. Oktober 2011 an nik-bb(at)ub.hu-berlin.de

Einsortiert unter:Aus- und Weiterbildung, Fortbildung, Teaching Library, ,

Adopt a Student!

  • Wie kann man den direkten Austausch zwischen professionellen Bibliothekaren und Studierenden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft stärken?
  • Wie können sich die Studierenden über weltweite, aktuelle Entwicklungen und Trends in den Bibliotheks- und Informationswissenschaften auf dem Laufenden halten?
  • Wie kann man die Studierenden in die Aktivitäten der IFLA einbeziehen?

Mit dem neuen Mentorenprogramm der IFLA Section on Education & Training (SET) ist das ganz einfach: Institutionen oder Privatpersonen übernehmen die Patenschaft für eine Studentin oder einen Studenten und zahlen die Gebühr für ein Jahr studentische IFLA-Mitgliedschaft. Das Programm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration von Bibliothekaren und Studierenden, von der auch die Lehre und Forschung profitieren. Weitere Informationen zum Programm und zur Registrierung hier

Einsortiert unter:Aus- und Weiterbildung,

Vom Sinn & Unsinn der FAMI-Ausbildung in krisenhaften Zeiten

Der Ausbildungsberuf „Fachangestellter/Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste“ (FAMI) wird staatlich anerkannt.

Er ist Ausbildungsberuf des Öffentlichen Dienstes und der gewerblichen Wirtschaft. (Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste vom 3. Juni 1998 (BGBl. I S. 1257 vom 15. Juni 1998), geändert durch die Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste vom 15. März 2000 (BGBl. I S. 222 vom 22. März 2000).

Die Bibliothek unserer Hochschule konnte am 01.09.2004 ihre erste Auszubildende (und damit auch die bis heute einzige Auszubildende auf dem gesamten Campus!) begrüßen. Die junge Dame absolvierte nach dem dualen System der Berufsausbildung in Deutschland ihre dreijährige Ausbildung. Den praktischen Teil übernahmen wir mit drei Tagen pro Woche, den theoretischen Teil die lokale Handelsschule mit zwei Tagen pro Woche. Die Vermittlung theoretischer Kenntnisse wurde egänzt durch zahlreiche zusätzliche Seminare bei der Handelskammer Hamburg und weiteren externen Anbietern. Ende August 2007 schloss die Auszubildende ihre Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen ab – und musste trotz vorbildlicher Integrierbarkeit in unser Team und nur hauchdünner Personaldecke entlassen werden.

Seit 01.09.2007 wird nun die zweite Auszubildende zur FAMI trainiert. Erneut hatten wir bereits im Auswahlverfahren einen guten Griff getan, erneut wird die junge Frau so gut abschneiden, dass sie ihre Ausbildungszeit um ein Drittel verkürzt und Ende August dieses Jahres ein blendendes Abschlusszeugnis erhalten wird. Erneut stünde eine engagierte, motivierte Kraft zur Verfügung, die nahtlos in das vorhandende Bibliotheksteamchen mit stetig wachsenden Aufgaben integriert werden könnte. Und wieder muss eine Mitarbeiterin, in deren Ausbildung viel Zeit, Geld, Arbeitskraft und Enthusiasmus aller Beteiligter investiert wurde, die Hochschule verlassen.

Nach mehr als eineinhalb Jahrzehnten Erfahrung mit dem Thema FAMI-Ausbildung an staatlichen Universitätsbibliotheken hier einige Fragen an die Experten in privaten Bibliotheken:

  • Wer von Ihnen praktiziert ebenfalls die Ausbildung zukünftiger FAMI?
  • Würden Sie die FAMI-Ausbildung eher als Bereicherung oder als Belastung für Ihr Bibliotheksteam einschätzen?
  • Wo haben FAMI in Ausbildung hohe Chancen auf Übernahme nach erfolgreicher Absolvierung ihrer Ausbildungszeit?
  • Sind die FAMI an privaten Hochschulbibliotheken bessere Absolventen als diejenigen an staatlichen Institutionen?
  • Wer teilt unsere Erfahrungen an einer privaten Hochschule und wie werden diese begründet?
  • Sollte man FAMI-Ausbildung mit den geschilderten Resultaten überhaupt fortsetzen?
  • Wäre es nicht sinnvoller und auch ökonomischer, die Produkte der Institutionen des Öffentlichen Dienstes zu übernehmen?
  • Oder sollte man Sinn und Ökonomie einfach beiseite lassen und die Chance nutzen, einem jungen Menschen zu einem fabelhaften Berufsabschluss zu verhelfen? 

Meinen Dank im voraus für Ihre Stellungnahme!
Martin Vorberg.

Einsortiert unter:Aus- und Weiterbildung,

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